"Vollkommen schwerelos dagegen tänzelt Peter Handkes verschroben-poetische Weltbetrachtung 'Schnee von gestern, Schnee von heute' in der Subtilregie von Jossi Wieler daher. Wie gauklerisch leicht und heiter Jens Harzer und Marina Galic das spielen, ist phänomenal. Der Abend ist eine Kostbarkeit."Süddeutsche Zeitung
"Sensationeller Saisonauftakt: Jens Harzer und Marina Galic kann sich in 'Schnee von gestern, Schnee von morgen' kein Zuschauer entziehen."Tagesspiegel
"Marina Galic und Jens Harzer vertonen Handkes Horoskope mit einer Perfektion, die einen staunend zurücklässt. Schon allein die Chuzpe, die es bedeutet, diesen uferlosen Text auswendig zu lernen und durch immer neue Betonungen zu formen, wäre einen Salzburger Sonderpreis wert."Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Der Nobelpreisträger Peter Handke hat ein Drama geschrieben, das vor allem ein kauziges Selbstgespräch ist. Bei den Salzburger Festspielen zeigt sich, wie man daraus trotzdem federleichtes Theater macht."Spiegel Online
"Harzer und Galic bewältigen die Herkulesaufgabe meisterhaft. Sie bringen den Text zum Schwingen und zum Klingen – ein Genuss für sprachbegeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer."ORF
"Marina Galic und Jens Harzer machen aus diesen Wortlandschaften in der Uraufführungsregie von Jossi Wieler ein Ereignis."Nachtkritik.de
"Es sind fragmentarische Reflexionen eines nur noch in der Sprache Behausten, auf der Suche nach einem offenen Gesicht. Wie Harzer und Galic das auf die Bühne bringen, ist umwerfend."Die Welt
"Harzer und Galic, beide Mitglieder des Berliner Ensembles, fesseln das Publikum."dpa
"So entsteht ein rhythmischer, wiegender, gleichförmiger Sog, der über die Vorstellungsdauer von fast zwei Stunden nicht abreißt und einen mit durchgedrücktem Rücken im Sessel sitzen lässt."Süddeutsche Zeitung
"Hier entfalten Jens Harzer und Marina Galic mit enormem Sprachbewusstsein Handkes Text. Sie gestalten das Synapsengewitter des Erzählers variantenreich, sprechen mit- und gegeneinander, fallen einander ins Wort und ergänzen einander. Sie nehmen das Publikum mit auf eine poetische Reise, erdenschwer und doch leicht. Eine Reise, für die sie am Ende gefeiert werden."Münchner Merkur
"Man kann sich Marina Galic und Jens Harzer als zwei Forscher vorstellen, die die Innenwelt des Dichters durchsuchen und erstaunliche Funde machen. Harzer nützt einen langen Monolog dazu, die Weltbeobachtungen Handkes dem Publikum geradezu flehend anzupreisen, kein Marktschreier, sondern ein Marktflüsterer literarischer Kleinstsensationen: Lernt, so zu sehen wie der Dichter! Alles in allem ist der Abend ein Plädoyer dafür, weiterzuleben und sich nicht der Verzweiflung hinzugeben."Die Zeit
"Jens Harzer und Marina Galic brillieren in der Uraufführung von Peter Handkes neuem Stück bei den Salzburger Festspielen."Abendzeitung München
"Harzer kann das Verspulte der Handkeschen Sprach- und Gedankenwelt bedienen und beherrscht dabei doch einen direkten Tonfall, der das schwer Greifbare plastisch werden lässt. Und Marina Galic schießt mit koboldhaftem Schalk und ebensolcher Stimme immer wieder dazwischen."Deutschlandfunk
"Jens Harzer und Marina Galic teilen sich in Jossi Wielers sanft-filigraner Regie den Text aus Peter Handkes 'Schnee von gestern, Schnee von morgen'."Der Standard
"Der Abend lebt im Spiel ebenso wie in Wielers Regie von einem Anspruch und einer Qualität der Textdurchdringung, die in dieser Form nahezu ein Alleinstellungsmerkmal im Gegenwartstheater ist."Tagesspiegel
"Bei den Salzburger Festspielen begeistern die ehemaligen Thalia-Stars Jens Harzer und Marina Galic in 'Schnee von gestern, Schnee von morgen'."Hamburger Abendblatt
"Marina Galic und Jens Harzer machen das neue Stück von Peter Handke zum poetischen Spiel."Salzburger Nachrichten
"Sprachlich, rhythmisch im Wechsel der Tempi und im gemeinsamen Zusammenspiel agieren beide auf höchstem Niveau. Sie bringen den zwischen Abstraktion und persönlichem Bekenntnis pendelnden Text von Beginn an zum Tanzen."Die Deutsche Bühne